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Vorfahrt fürs Fahrrad ist Klimaschutz

Ursprung und Ziel

Die Begründung dieses Projekts ist in der Lippstädter Zeitung „Der Patriot“ am Dienstag, 30. August 1983 beschrieben: „Gute Resonanz hatte die FerienaktionVorfahrt für‘s Fahrrad, veranstaltet von der SPD-Ratsfraktion. Die Sozialdemokraten haben die Radfahrer in Lippstadt aufgerufen, Gefahrenpunkte mit einer Mängelmeldung mitzuteilen. Wie eine große Anzahl von Zuschriften zeigt, haben die Politiker mit ihrer Initiative ins Schwarze getroffen.“

Lippstadt am Dienstag, 23. Juni 2020: Momentaufnahme von  der SPD-Inspektionstour „Vorfahrt für’s „Fahrrad“, die unter Beteiligung von Repräsentanten des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) von der nördlichen Lippstädter Kernstadt in die benachbarten Ortsteile Bad Waldliesborn und Lipperbruch führte. Das Bild  (von links) mit Karl-Heinz Tiemann, Hans-Joachim Kühler, Hans Zaremba (alle SPD), Tim Morley (ADFC), Mathias Marx, Thomas Morfeld (beide SPD), Christian Ringel (ADFC), Klaus Rennkamp (SPD), Manfred Kaul (ADFC) und Sabine Pfeffer (SPD) ist an der Gemarkungsgrenze von Bad Waldliesborn zu Lipperbruch entstanden.

Seit dem Frühjahr 2018 fährt die Gruppe Vorfahrt für‘s Fahrrad im SPD-Ortsverein Lippstadt gezielt Radwege ab, um nach Mängeln zu suchen und Lösungen zur Verbesserung vorzuschlagen. Die bisherigen öffentlichen Inspektionstouren der Radwege in der Lippstädter Innenstadt haben offenbart, dass das Radwegenetz in der City und in den Ortsteilen erhebliche Schwachstellen hat. Mit diesen Touren verfolgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Ziel einer Verbesserung der Radwege-Situation in der Kernstadt und ihren Ortsteilen.

Die Sozialdemokraten aus dem SPD-Ortsverein Lippstadt (Kernstadt und Cappel) überprüfen die Fahrradwege mit den eigenen Fahrrädern und nehmen auch Anregungen und Hinweise aus der Bevölkerung auf, wo es Verbesserungsvorschläge gibt. „Mit unseren Initiativen, punktuelle Verbesserungen im innerstädtischen Radwegenetz zu erreichen, wollen wir auch konkrete Beiträge zum Schutz des Klimas in Lippstadt einbringen“, beschreibt Karl-Heinz Tiemann die Aufgabe der von ihm geleiteten Inspektionen. Der Projektname Vorfahrt für‘s Fahrrad bedeutet keine Vorrangstellung von Radfahrern auf den Straßen, sondern er soll ein Schlaglicht auf die Gefährdungen der Nutzerinnen und Nutzer auf ihren Rädern lenken. Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern sind die gleichen Rechte auf den Verkehrswegen einzuräumen wie den anderen Verkehrsteilnehmern. Sie sollen auf gleicher Augenhöhe in der Verkehrsplanung wahrgenommen werden. Dafür setzt sich diese Initiative ein.