Zum Gedenken an den an der Kreuzung von Lippertor und Lipperoder Straße tödlich verunglückten 25-jährigen Lippstädter haben am Dienstagnachmittag Mitglieder des Klima- und das Fahrradnetzwerkes ein „Weißes Fahrrad“, international bekannt unter dem Begriff „Ghostbike“, aufgestellt. Das Rad, platziert in Absprache mit der Stadt Lippstadt, soll auf mehr Sicherheit im Straßenverkehr aufmerksam machen.
„Weißes Fahrrad“

Foto: Hans Zaremba
Kreuzung entschärfen
Dazu erklärte der Initiator Uwe Schemann: „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und bei allen Menschen, denen er lieb und teuer war.“ Darüber hinaus äußerte der Netzwerker den Wunsch an die Verantwortlichen der Stadt Lippstadt, von denen der Erste Beigeordnete Stephan Tydecks zum Termin an den Unfallort gekommen war, „die Kreuzung zu entschärfen und die Möglichkeiten risikoreduzierender Maßnahmen zu untersuchen“. Bereits am Abend zuvor hatte Bürgermeister Alexander Tschense im Haupt- und Finanzausschuss angekündigt, dass man sich im Stadthaus rasch mit dem Thema befassen werde.
